Postkartenmotive von Bendorf/Rhein


Aus der Foto-Sammlung der GGH und W. Kutsche
kommentiert von Hans Scharfenstein † und Karl Ley
Erstveröffentlichung in Bendorfer-Zeitung
neu bearbeitet von W. Kutsche

Der ehemalige "Rheinische Hof" im Andorf um 1925

Der ehemalige "Rheinische Hof" im Andorf um 1925. Dieses bekannte Bendorfer Haus wurde um 1850 von dem Bürger Peter Kamp als Gaststätte erbaut, mit Fremdenzimmern, Tanzsaal und Gartenwirtschaft. Es war ein renommiertes gastronomisches Haus, bis es von 1921 als Bürgermeisteramt diente. Danach wurde es zu einem Geschäfts- und Wohnhaus umfunktioniert. Wie auf dem Bild ersichtlich, war damals der bekannte Bendorfer Friseurmeister Jean Hommer mit seinem Salon dort untergebracht. Auch das bekannte "Hoffnung"- Konsum- Geschäft hatte dort jahrzehntelang eine Filiale, bis es um 1970 als Co-op Laden ins neuerbaute Eckhaus Hauptstraße/Luisenstraße (Haus Zeiler) umzog. Nach dem Umbau zu einer Gastwirtschaft dienten später die unteren Räume jahrelang als Domizil einer Aldi-Filiale. Im Hinterhaus ist aber noch immer, wie schon von Anfangszeiten an, eine Restauration, nämlich die Bendorfer Kegelstuben. Auf dem Foto - gut zu erkennen; Friseur Hommer mit Frau und Tochter und Friseur- Personal. Im 1. Stock Frau Michels mit einigen ihrer Kinder. Ihr Mann und einige Söhne dienten alle in der freiwilligen Feuerwehr Bendorf.