Postkartenmotive von Bendorf/Rhein


Aus der Foto-Sammlung der GGH und W. Kutsche
kommentiert von Hans Scharfenstein † und Karl Ley
Erstveröffentlichung in Bendorfer-Zeitung
neu bearbeitet von W. Kutsche

Die Schachtanlage II der ehem. Grube "Werner"

Im Jahre 1865 erwarb die Fa. Fr. Krupp in Essen die Eisenerzgruben und die Grubengerechtsame im Bezirk Bendorf von der Fa. Remy & Cie. in Bendorf. Um die Erzförderung zu steigern modernisierte die Fa. Krupp die Eisenerzgrube auf der Vierwindenhöhe in Bendorf und gab ihr den Namen "Grube Werner". Zu diesem Zwecke erbaute man ca. 400 Meter von der Schachtanlage I entfernt eine neue moderne Schachtanlage II mit einem Dampf-Maschinenhaus. Auch wurde ein neuer Hauptfahrschacht abgeteuft.
Nach Schließung der Grube (1915/16) wurden die Gebäude mit Grund und Boden an die "Bendorfer Schützengesellschaft 1844" verkauft. Diese wiederum veräußerte die Gebäude der Schachtanlage II an die Stadt Bendorf, die hier nach Umbau eine Jugendherberge einrichtete. Seit Beginn des 2.Weltkrieges wurden die Gebäude für Wohnzwecke umgebaut und an städtische Angestellte vermietet. Im Vordergrund (links) sieht man den Kugelfang von der Gro▀kaliberbahn der Schießsport-Anlage der "Schützengesellschaft Bendorf 1844"