Das Bendorfer Hedwig -
Dransfeld - Haus
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Die für diesen Beitrag ausgewählten Fotos sind auch auf einer eigens angelegten (kommentierten)Foto-Liste einzeln abzurufen. |
Seit seiner Gründung gab es im HDH eine große Sensibilität für "die Menschen auf der Schattenseite des Lebens". Dies betraf Menschen mit Behinderung oder nach Schicksalsschlägen, Flüchtlinge, psychisch oder seelisch Kranke, aber auch Menschen, die in berufliche Schwierigkeiten geraten waren. Manchmal stöhnten die MitarbeiterInnen über die offenen Türen, fühlten sich hintangesetzt. Oft war es auch eine Gradwanderung, um die Gesamtwirtschaftlichkeit des Hauses nicht zu gefährden. Inneres Motiv aller sozialen Verantwortung war eine tiefe Spiritualität in der Nachfolge Jesu. Dieter Kittlauß erzählt: Nachdem sich am 2. Oktober 1975 das Wunder der Ausreise aus der DDR ereignete, kam sehr schnell die bittere Erkenntnis, dass sich staatliche und kirchliche Stellen in der DDR bemühten, für mich einen erfolgreichen Start in der Bundesrepublik zu hintertreiben. Anneliese Debray und Charlotte Schiffler aber öffneten weit die Türen des HDH. Sie vertrauten ihrem eigenen Urteil mehr als lancierten Nachrichten. Der damalige Generalvikar von Trier, Prof. Hoffmann, schrieb mir in einem persönlichen Brief:: "Weil Ihnen Frau Debray vertraut hat, will auch ich Ihnen vertrauen". Diese Offenheit für Menschen in Problemlage hat mich sehr geprägt und hier liegt auch ein Hauptgrund, warum ich 1981 für den Erhalt des HDH meine berufliche Zukunft in die Waagschale warf.
Von den vielen sozialen Aktivitäten sollen hier nur beispielhaft die therapeutische Freizeiten für psychisch Kranke und der psychosomatisch Kuransatz genannt werden.
Mit einigen Fotos sollen andere wichtige Akzente dieses sozialen Aspektes des HDH veranschaulicht werden.
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